Das Dorf Gutach

Wappen der Gemeinde GutachGutach an der Schwarzwaldbahn – DER Erholungsort im Herzen des Schwarzwaldes: 250 bis 850 Meter ü.M., Heimat des weltberühmten Bollenhutes und des einzigartigen Freilichtmuseums „Vogtsbauernhof“, in dem man der bäuerlichen Welt vergangener Zeiten begegnet.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gutach im Jahre 1275 – erreichte also bis heute ein Alter von über 730 Jahren. Doch schon viele Jahre zuvor gab es diese Siedlung, die anscheinend schon die Kelten erhoben haben und in dieser Zeit „Guotach“ genannt wurde. Dies kann jedoch nicht widerlegt werden, weil es dazu keine Unterlagen aus dieser Zeitrechnung gibt. Es beruht sich daher alles auf Sagen und Legenden.

Die Bevölkerungsentwicklung für Gutach stellt sich so dar: 1525 waren es noch 850 Einwohner, im Jahre 1661 nur noch 145, knapp 100 Jahre später waren es wieder etwa 1.700 und bis 1975 erhöhte sich die Einwohnerzahl auf etwa 2.550. Heute sind es wieder ein paar Menschen weniger, so dass man heute von etwa 2100 Einwohner sprechen kann.

Gutach ist auch heute noch DIE Malerkolonie schlechthin. Berühmte Künstlergestalten wie z. B. Prof. Curt Liebich oder Prof. Wilhelm Hasemann, die auch Ehrenbürger der Gemeinde Gutach sind, haben sich vor vielen Jahren hier niedergelassen, um die „Schönheiten“ (Leute in der Tracht, verschiedene Bauernhöfe oder einfach nur die Landschaft) zu malen und zu publizieren. Heute gibt es in Gutach noch eine Malerin, die der Malerkolonie angehört und auch über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist: Ilse Ringwald-Engelhardt.

Auch Sport wird in Gutach eifrig getrieben. Das Aushängeschild der Gemeinde ist wohl der TuS Gutach mit seinen Handballleistungen. Anfang 1998 wurde die langersehnte Gutacher „Curt-Liebich-Sporthalle“ eingeweiht, in der der TuS Gutach seitdem seine Heimspiele austrägt. Weiter sind beim TuS Gutach die Ski- und die Turnerabteilung sehr erfolgreich zugange. Der zweitgrößte Verein ist der auch schon überregional bekannt gewordene Radsportverein mit seinen zahlreichen jungen und älteren Kunstradfahrern.

Gutach ist überwiegend evangelisch bevölkert, obwohl man zugeben muss, dass in den letzten Jahren immer mehr andere Religionen hinzugekommen sind und das Verhältnis zu ganz früher – als Gutach konfessionstechnisch komplett evangelisch war – nicht mehr so überwiegend ist.

Das Dorf lebt überwiegend vom Fremdenverkehr, da es direkt an der B33 zwischen Offenburg und Villingen-Schwenningen liegt und den Durchgangsverkehr in die Schwarzwälder Wintersportgebiete bzw. andersherum wieder in Richtung Rhein, mitnimmt.

In den letzten Jahren haben sich einige Attraktionen in Gutach angesiedelt: Zum einen der „Park mit allen Sinnen“, in dem Sie sich – nach dem Motto „Back to the roots“ – barfuß durch verschiedene Themenbereiche bewegen. Zum anderen die inzwischen sehr bekannte Schwarzwald-Rodelbahn, welche ein Rodelvergnügen für Jung und Alt versprechen.

Die Gemeinde Gutach hat auch eine eigene Webadresse. Diese kann unter http://www.gutach-schwarzwald.de erreicht werden.

Wenn Sie auch weiter Interesse über die Geschichte und Entstehung unseres weltbekannten Bollenhutes haben, dann lesen Sie bitte HIER weiter…